Über uns

Wer sind wir?
Das Projekt wurde initiiert und wird unterstützt von einer Gruppe von (Netz-) Aktivist*innen aus dem Umfeld von Netzwerk r Demokratie und Courage, Zentrum für politische Schönheit, Chaos Computer Club, verschiedenen Antifa-Gruppen und der netten Flüchtlingshilfe von um die Ecke.
Wir arbeiten mit verschiedenen Organisationen zusammen die unsere Arbeit moralisch und inhaltlich unterstützen.
  • ProAsyl — Unabhängige Menschenrechtsorganisation
  • Oekohaus Rostock — Plattform fuer soziale Projekte und Integrationsarbeit

Um den Flüchtlingen die Gelegenheit zu geben, Ihre Geschichten zu erzählen und sicher zu kommunizieren, stellt das Projekt vielfältige Infrastruktur zur Verfügung, die nachfolgend dargestellt wird. Die Zuarbeit durch das Projekt beschränkt sich dabei ausschließlich auf strukturelle Maßnahmen. Sämtliche Inhalte ergeben sich aus den vielfältigen Geschichten der Flüchtlinge.

Ziele des Projektes asyl-in.de:
  • Internetzugang: Nur wenige Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland sind bisher mit einem Internetzugang ausgestattet. Basierend auf Erfahrungen aus früheren Projekten wollen wir das ändern, indem wir Flüchtlingsunterkünfte mit WLAN ausstatten. Mit einem niedrigschwelligen, kostenfreien Internetzugang in ihren Unterkünften können Flüchtlinge sich einfach informieren und in der neuen Umgebung orientieren, am sozialen Leben teilnehmen, mit Angehörigen in ihren Herkunftsländern kommunizieren, Deutsch lernen und weitere Kompetenzen online erwerben.
  • Plattform: Das Projekt betreibt diese Plattform die unterschiedliche Inhalte sammelt und strukturiert bereitstellt.
  • Blogs: Über die Blogplattform erhalten Flüchtlinge die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen und Geschichten zu erzählen, sowie selbst eine Stimme und ein Gesicht zu bekommen. Heute ist der gesellschaftliche Diskurs vor allem vom Reden über Flüchtinge geprägt, nur sehr selten kommen sie selbst zu Wort. Auch deshalb haben viele Deutsche keine Vorstellungen von den tatsächlichen Lebensgeschichten, Fluchtwegen und dem Alltag von Asylbewerbern in unserem Land. Ablehnung kommt oft von Unkenntnis. Wenn aus Zahlen Menschen mit individuellen Geschichten werden, wird es leichter, einander zu verstehen und zu akzeptieren.
  • eMail und Instant Messaging Dienste: Flüchtlinge benötigen eine sichere Kommunikationsplattform, untereinander und mit dem Rest der Welt. Aus diesem Grund sind eMail und Instant Messaging ein Teil der Kommunikationsinfrastruktur.
  • Wissensaufbau: Im Rahmen des Projektes wird Flüchtlingen das Wissen  zum Aufbau und Betrieb der Projektinfrastruktur vermittelt. Die Infrastruktur soll unabhängig und autonom selbst verwaltet werden. Dabei erworbene technische sowie mediale Kompetenzen sollen die beruflichen Perspektiven verbessern. Die Selbstverwaltung durch Flüchtlinge ermöglicht ein Höchstmass an Privatsphäre und Kontrolle über die eigenen Daten.
 Weitere Informationen gibt es auf der Unterseite Dienste.